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I'm not gonna stop.

Ich verbanne euch, ihr dunklen Schattengeister, die sich so schwer und eisig um meine Seele schließen wollen. Keine eurer Mühen soll euch Erfolg versprechen und kläglich sollt ihr scheitern, euch selbst das Leben nehmen, sofern davon die rede sein kann.
Ich werde erhobenen Hauptes mich stellen den Gefahren und der Furcht, den Herausforderungen, die in den Abgründen der Zeit verborgen liegen, mich zu Fall zu bringen.
Ich werfe das Gerüst aus Ängsten und Zweifeln ab, das, eng um mich gewunden, jeden freien Gedanken hemmt und tötet. Es soll nicht mehr, meine Wege kreuzen, nicht mehr meinen Blick vernebeln. Ich bin frei und stolz und wertvoll, einzig allein geführt von meiner Unabhängigkeit und meinen Träumen.
Kein Mensch kann mir die Würde nehmen und das Glück, denn ich alleine bin es, die mir dies zusichern kann. Und ich tue es. Ich bin es wert.

So spüre ich die eingeschlafenen Lebensgeister wieder erwachen und den dunklen Zauber weit vertreiben. Ich bin zurück.
15.12.08 18:38


Grenzen sprengen.

1. Ich leide unter den Umständen unter denen ich existiere.
2. Ich akzeptiere die Umstände unter denen ich bin.
3. Ich stürze die Mauern um und beginne zu leben, wie ich es mir vorstelle.

Ich habe tierische Panik vor dem 3. Punkt, doch ist mir bewusst, dass er unumgänglich ist. Es ist Zeit für mich auszubrechen und meine Schatten vollends zu überwinden. Und das geht nicht theoretisch, das ist etwas für die Praxis.
Herzklopfen, Schweißausbrüche, Stottern, aber am Ende das Ziel.

Puh.
14.12.08 19:27


Loslassen

Lerne loszulassen...
Ja, das ist sicherlich sinnvoll. Ist es so schwer? Und warum fällt es mir so schwer?

Ich will lernen die Hoffnung loszulassen, die Sehnsucht loszulassen und meine Träume. Nicht, dass ich Ziele nicht weiterhin verfolgen möchte. Doch ich werde mich an nichts mehr verzweifelt klammern, immer in der stillen Hoffnung, dass es doch noch klappt, obwohl ich tief in meinem Innersten weiß: So geht es nicht.

Lernen, wann etwas vorbei ist, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist um etwas oder jemanden gehen zu lassen. Lernen, welche Situationen veränderbar und welche es einfach nicht sind. Dinge nehmen und akzeptieren wie sie sind. Ansprüche aufgeben.

Ich lasse euch gehen. Angst, Zweifel, Ansprüche und Sehnsüchte.
Ich bin. Es ist und es wird.

Dann spüre ich plötzlich eine Leichtigkeit, einen angenehmen Hauch von Freiheit.
13.12.08 15:22


Liebe Blütenschimmer,

ich kam bald zum dem Schluss, dass es besser sei, mir Gestalt zu verleihen, um mich greifbarer für dich zu machen. Es hat mich sehr erfreut zu hören, dass die Selbstzweifel in ihren verdienten Ruhestand entlassen wurde und, dass wir beide auf unbestimmte Zeit nun zusammen sein werden.

Da ich durchaus weiß, dass meine Anwesenheit durch den ein oder anderen Selbstzweifel gemieden wird, erleichtert es mich, dass wir beide es einfacher haben werden.
Ich werde von nun an bei dir sein, mit warmer Umarmung, in guten und in schlechten Zeiten, wenn die Sonne auf- und wenn sie untergeht. Ich bin der Boden unter deinen Füßen, dein Fundament, dein Schutzwall und auch der Glanz der Vollendung, der letzte Schliff, unverzichtbar. Ich werde die Erdbeben verhindern und Schmerzen lindern, die dein zartes Wesen zu erschüttern drohen und dich dabei unterstützen, die Dinge und vor allem dich selbst und deine einzigartige innere und äußere Schönheit anzunehmen und fortzuentwickeln. Ich werde dir Eigenständigkeit und Zuversicht zu sichern wissen.
Und das alles, ohne jegliche Erwartungen an dich und dein Handeln. Du bist, ich bin, wir bilden nun eine untrennbare Einheit, ganz bedingungslos, ganz unabhängig.
Spürst du, wie es um dich herum und in dir angenehm warm und hell zu werden scheint? Ich bin angekommen...

Lass uns gemeinsam die Reise deines Lebens antreten und gemeinsam die Herausforderungen annehmen und meistern, die sich uns auftun.


In ewiger Liebe und unbegrenzter Kraft,

dein Selbstwertgefühl
9.12.08 22:20


Liebe Selbstzweifel...

ich schreibe euch, weil sich etwas Grundlegendes für euch ändern wird.

Ihr habt mich eine lange, lange Zeit begleitet. Fast erinnere ich mich nicht mehr daran, wie es ohne euch war. Und ihr meintet es gut mir mir. Stets habt ihr versucht mir eine realistische und möglichst genaue Einschätzung meiner selbst geben zu können. Und da man sich leicht mal unter- oder überschätzen kann bei diesen Dingen, habt ihr immer zu ersterem tendiert um zu vermeiden, dass ich irgendwann aufwache und merke, dass ich gar nicht so toll bin, wie ich immer dachte.
Die letzte Zeit bin ich öfter mit dem Selbstwertgefühl in Kontakt getreten. Es hat mir eine völlig neue Blickweise auf realistische Selbsteinschätzung gegeben. Und es hat unter Anderem auch euch thematisiert. Keinesfalls hat es euch schlecht machen wollen, viel mehr befürchtete es eure Erschöpfung und Überarbeitung durch die letzten Jahre eurer intensiven Arbeit und auch eine gewisse Übereifrigkeit.
Da ihr nun auch schon ein gewisses Alter erreicht habt, bin ich gewillt euch in den Ruhestand zu entlassen. Ich habe einen schönen Ort für euch im Sinn. Habt ihr schon einmal vom Reich der Zweifel gehört, in dem nichts ist, wie es zu sein scheint? Ich kann mir vorstellen, wie euch die freudige Erregung packt, wenn ihr daran denkt. Nun, ich habe einen Platz für euch reserviert, es ist für alles gesorgt.
Das Selbstwertgefühl wird bald eure Vertretung übernehmen, gemeinsam mit seinen Kollegen Akzeptanz und Liebe und auch der Erfolg wird sich demnächst zu mir gesellen. Das alles ist aber noch in der Planungsphase und vorerst bleiben nur wir beide beisammen um uns aneinander zu gewöhnen. Ich hoffe, es und ich werden uns ebenso gut verstehen, wie wir es getan haben, liebe Selbstzweifel.

Ich wünsche euch alles erdenklich Zweifelhafte in eurem neuen Heim und bedanke mich für eure gut gemeinte Mitarbeit in den letzten Jahren.

Blütenschimmer
7.12.08 13:17


Ziele

Ich stehe hinter selbst errichteten Mauern. Bin gefangen in Gefängissen, die ich selbst verwalte. Meine Erfahrungen, Ängste, Wünsche, Gedanken, meine Glaubenssätze formen, alle miteinander, meine Realität.
Und ich allein habe die Macht sie weiter zu formen. Ich sehe klar vor mir die Mauern und Schatten und auch das Licht und die fruchtbaren Gebiete meiner Welt.
Das Ziel ist es, eine Welt, eine Realität zu schaffen, die meinen Ansprüchen gerecht wird, deren Königin ich sein kann. Das Ziel ist es, die Mauern einzureißen, die Gefängnisse aufzubrechen um Freiheit und Glück in ihren reinsten Formen genießen zu können.

Alles ist möglich.

Ja, alles. Die Welt ist nicht starr, sondern flexibel. Ich habe alle Werkzeuge, die ich brauche, um sie zu verändern. Mindestens für mich selbst und höchstens für alle.

Und wie beginne ich die Veränderung? Zunächst akzeptiere ich alles was ist. Alles. Allem voran mich selbst. Dann meine Situation, meine Umgebung, die Situation dieser krisenbedrückten Welt.

Es ist, wie es ist.

Das ist der Ausgangspunkt.
7.12.08 12:49


Herzlich Willkommen

Dies ist der Beginn eines neuen Blogs, der mir, der Autorin, viel Raum für meine Gedanken, Wünsche, Sorgen, kreativen Ergüsse und alle Worte, die dringend festgehalten werden müssen, bietet.

Ich wünsche jedem Mitleser, dass er etwas von hier für sich mitnehmen kann. Es ist jedoch nicht schlimm, wenn dies nicht der Fall sein sollte.

Mit freundlichsten Grüßen und einem zuversichtlichen Blick in die Zukunft
Blütenschimmer
6.12.08 23:22